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mind the gap

Wissen ist nicht Macht Wissen ist eine Bürde und macht leise in den falschen Momenten nicht jedes nur das schmerzvolle es geht immer nur um die anderen immer immer immer unabhängig von den Entscheidungen und wir werden nicht weinen

Nostalgie - Mai 2017

Let's talk about forgiveness. Prayer in C schallt in meinen Ohren. Aber der transportierte Inhalt ist mehr als die Bedeutung der Worte für sich. Manche sagen, es sind Gerüche aber für mich Farben und Tiefen. Also Schatten. Die Blätter waren tiefgrün und es war August. Dauerschleife im Kopf. Hoffnungen im Herzen. Flatter flatter in die Nacht hinaus. Flatternde Geflüster, gesenkte Stimmen haben mehr Bedeutung. Das Gefühl von Haut nur vorgestellt und nicht wirklich erfasst gefasst. Ich fasste Mut und ging Schritte. Während die Luft an meinem Gesicht vorbeizog auf dieser Korbschaukel. Besser als candle light dinner. Dosen in den Händen, Lippen nur noch Silben von einander entfernt. Ich kann mich nicht an den Geruch erinnern. Nur an Dunkelgrün wo sonst Veilchenblau ist. Gott hat damit nichts zu tun und darum ist die Assoziation seltsam. Aber geistige Verknüpfungen können rätselhaft sein. Noch heute die Melodie von damals.

Gedanken zu Liebe - Februar 2017

Es ist spannend wie sich die Liebe zu unterschiedlichen Menschen unterschiedlich anfühlt. Bestimmte Sinneseindrücke wecken in mir alte Erinnerungen, Bruchstücke von ehemals gefühlten Empfindungen. Manches davon fühlt sich an wie eine zarte Blume, ein Geheimnis, das nur ich und dieser andere Mensch kennen. Meist ist es Musik, manchmal jedoch Straßen Namen Lokale. Wer weiß schon was es genau was es genau mit dem Hirn macht und auf der rein profanen Ebene, welche Grundstimmung hätte man zu einem bestimmten Zeitpunkt. Man kann jetzt über eine Person fluchen und sich amüsieren und trotz allem tauchen diese zärtlichen Gefühle ohne Vorwarnung auf, sobald bestimmte Randbedingungen zutreffen. Andere Lieben andere Lieben fühlen sich bodenfester an. Sie haben Witz und Wort und Stärke und Beständigkeit. Aber es fehlt Ihnen an dieser deinen Eleganz. Das nun ganz wertungsfrei. Auf eine Art fühlen sie sich weniger Bilderbuchromatisch an. Dafür umso realer. Auch da gibt es Angst. Aber die findet man ...

Parallelwelten - April 2017

Ist das ok Haus und Hund Kleine Wohnung mit Glühbirnen Twenty four seven Allein allein Freiheit zusammen Und ohne dich Ist das ok Etwas zu wollen Und dann etwas anders

Warten - April 2017

Fünfzehn Minuten statt 3 sind manchmal einfach widerlich. Eigentlich sollte ja der Sommer kommen aber es kommt nicht einmal die Ubahn und das einzige ohne Verspätung ist der Wecker. Das Kreditkartending ist irgendwie auch nicht viel billiger, versprochen haben sies ja. Vor mir das warme orange Licht und gechillte Menschen deren Warten vorerst vorbei ist. Die Konzentration reicht leider auch nicht für was Sinnvolles. Carpe Diem am Arsch würde ich sagen. Ich carpe eigentlich nur  das Handy im Moment. Die Liste ist schon nice, kann man nichts sagen. Akustik Versionen. Der neue Trend, nichts mit YouTube, kriegste nur bei Bezahlung. Mit Ode an die aide. Jetzt sind es drei. Ging ja schnell aber eigentlich ist das nur eine Verarsche hat nämlich nicht so lange gedauert. Man hat ja eine Uhr. Ich weiß auch eigentlich wie die Länge einer Sekunde bemessen ist und das ist super konsistent aber sagt leider nichts aus wenn es mir nicht einfällt. Da kann man sich erst wieder auf die Technik verlas...

La Fille

Ich bemerkte sie schon im Bus. Kann nicht mal genau sagen warum, aber sie zog meinen Blick auf sich. Zu große Jeansjacke, Doc Martens, mausbraune Haare, schmales Gesicht, schöne Haut. Vielleicht war es das. Ich setzte mich auf einen freien Platz in ihrer Nähe, hörte Musik, lauschte meinen unzusammenhängenden Gedanken. Sie war auf ihr Handy fixiert. Schrieb mit jemandem. Ihr Gesichtsausdruck änderte sich nicht also tippte ich auf eine Freundin. Vielleicht musste sie Ratschläge erteilen. Jung war sie auch, das fiel mir im Buslicht erstmals auf, gerade mal erwachsen geworden. Jung, aber nicht kindlich. Auch nicht verbraucht oder vom Leben gezeichnet wie man sagt, sondern ernst und bei sich. Ich holte mein Buch aus der Tasche, plötzlich peinlich berührt von meiner voyeuristischen Neugierde, doch die Sätze vor mir ergaben keinen Sinn, die Buchstaben reihten sich in einer scheinbaren Unordnung aneinander. Lag womöglich auch an dem einen oder anderen Bier vorher. Wieder auf die Musik i...

Bekenntnisse einer hoffnungslosen Romantikerin

Ich möchte, dass du der Mensch bist mit dem ich die Nächte durchwandere und sie spannend und nicht finster mache. Ich möchte mit dir Vogelperspektiven entdecken und andere, bloß nicht die üblichen. Ich möchte, dass mit dir alles anders ist und doch gewohnt. Ich möchte mit dir reden ohne über Worte nachdenken zu müssen. Ich möchte Musik mit dir leben können ohne sie nur zu hören. Ich möchte mit dir träumen ohne den Boden zu verlieren aber ihm doch ganz fern sein. Ich möchte dir nahe sein ohne Grenzen zu vergessen. Ich möchte, dass du mir alles gibst ohne einzubüßen. Ich möchte dir alles geben ohne zu weniger zu werden. Ich möchte dich lieben ohne zu verzichten. Ich möchte verzichten ohne zu bereuen. Und ich möchte bereuen ohne es leid zu haben. Ich möchte alles haben. Und ich möchte nichts wollen. Ich möchte, dass alles möglich ist.